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Neue Superintendentin stellt sich vor

Artikel aktualisiert am 04.05.2026

„Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut.“ (Paul Gerhardt, EG 324)

Im Frühlingsmonat Mai beginne ich meinen Dienst als Superintendentin im Kirchenkreis Weimar-Apolda. Nach meiner Zeit als Pfarrerin in unterschiedlichen Gemeindesituationen – ländlich, städtisch, Kirchenamt, Profilgemeinde ESG – möchte ich mich neuen Aufgaben stellen. Auf dem Weg begleiten mich meine Partnerin, meine Familie und mein Freundeskreis. In Dankbarkeit für die geschenkte Lebenszeit (55 Jahre) und für die Menschen, die mit mir das Leben teilen, gestalte ich mein geistliches Leben. Deshalb gehören für mich Stille und Zwiegespräch mit Gott im Gebet, genauso wie liturgische Präsenz und theologischer Diskurs untrennbar zusammen.

Nach dem Theologie- und Religionswissenschaftsstudium und der Promotionszeit in Leipzig, Marburg, Jena und Heidelberg sowie dem Vikariat wurde ich 2004 ordiniert. Meine erste Pfarrstelle war die Kirchgemeinde Altengönna, zu der sieben Orte im ländlichen Raum gehörten. Von 2010 bis 2013 arbeitete ich als Persönliche Referentin der Landesbischöfin und danach drei Jahre an der Universität. Derzeit habe ich die landeskirchliche Pfarrstelle für die Studierenden- und Hochschularbeit in Jena inne. Seit dem Abschluss meiner Habilitation im Sommersemester 2023 bin ich außerdem Privatdozentin am Lehrstuhl für Religionswissenschaft.

Ich freue mich auf die Begegnungen in Stadt und Land – all das gemeinsam mit Ihnen.

„Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.“ (Paul Gerhardt, EG 322)

Pastorin Dr. habil. Constance Hartung